Letzte Veröffentlichung im Handelsregister:
Geschäftsnummer: 8 IN 457/23
Am 29.01.2024 um 14:00 Uhr, ist das Insolvenzverfahren
eröffnet worden über das Vermögen des Lauta UG,
Sprendlinger Landstraße 181 D, 63069 Offenbach am Main (AG
Offenbach am Main , HRB 52204), vertr. d.: Daniela-Marinela
Lautarevic-Girleanu, (Geschäftsführer),.
Zum Insolvenzverwalter ist Rechtsanwalt Ulrich Hassinger, (OF
- Fach 30), Herrnstraße 53, 63065 Offenbach am Main, Tel.:
069/450034-0, Fax: 069/450034-333, E-Mail:
u.hassinger@conscienta.de, bestellt worden.
Gemäß § 5 Absatz 2 InsO wird das Verfahren
schriftlich angeordnet.
Anmeldefrist: 12.03.2024.
Die Gläubiger werden aufgefordert:
a) Insolvenzforderungen (§ 38 InsO) bei dem
Insolvenzverwalter schriftlich und unter Beachtung des § 174
der Insolvenzordnung anzumelden bis: 12.03.2024.
b) Dem Insolvenzverwalter unverzüglich mitzuteilen,
welche Sicherungsrechte sie an beweglichen Sachen oder an Rechten
der Schuldnerin in Anspruch nehmen. Der Gegenstand, an dem das
Sicherungsrecht beansprucht wird, die Art und der Entstehungsgrund
des Sicherungsrechts sowie die gesicherte Forderung sind zu
bezeichnen. Wer die Mitteilung schuldhaft unterläßt oder
verzögert, haftet für den daraus entstehenden Schaden
(§ 28 Abs. 2 InsO).
Personen, die Verpflichtungen gegenüber der Schuldnerin
haben, werden aufgefordert, nicht mehr an die Schuldnerin, sondern
an den Insolvenzverwalter zu leisten (§ 28 Absatz 3 InsO).
Zudem wird schriftlicher Prüfungstermin zur Prüfung
der Forderungen sowie eine schriftliche Gläubigerversammlung
zu folgenden Tagesordnungspunkten:
die eventuelle Wahl eines anderen Insolvenzverwalters (
§ 57 InsO),
< über die Einsetzung eines Gläubigerausschusses
(§§ 67, 68 InsO),
< die Zwischenrechnungslegung gegenüber der
Gläubigerversammlung
§§ 66 Absatz 3 InsO,
< abweichende Regelung zur Hinterlegung von Geld,
Wertpapieren und
Kostbarkeiten (§ 149 Absatz 2 InsO),
< die Unwirksamkeit der Erklärung des
Insolvenzverwalters bzgl. der Freigabe gem.
§ 35 Absatz 2 InsO. (Übt der Schuldner eine
selbstständige Tätigkeit aus oder
beabsichtigt er, demnächst eine solche Tätigkeit
ausüben, hat der Insolvenzver-
walter ihm gegenüber zu erklären, ob Vermögen
aus der selbstständigen Tätigkeit
zur Insolvenzmasse gehört und ob Ansprüche aus
dieser Tätigkeit im Insolvenzver-
fahren geltend gemacht werden können, § 35 Absatz
2 Satz 1 InsO).
< die Stilllegung oder vorläufige Fortführung
des Unternehmens der Schuldnerin. Sie
kann den Insolvenzverwalter beauftragen, einen Insolvenzplan
auszuarbeiten, und
ihm das Ziel des Plans vorgeben. Sie kann ihre Entscheidung
in späteren
Terminen ändern (§ 157 InsO),
< besonders bedeutsame Rechtshandlungen des
Insolvenzverwalters (§ 160 InsO)
insbesondere:
1. wenn das Unternehmen, ein Betrieb, das Warenlager im
Ganzen oder ein unbeweglicher Gegenstand aus freier Hand
veräußert werden soll,
2. wenn ein Darlehen aufgenommen werden soll, das die
Insolvenzmasse erheblich belasten würde,
3. wenn ein Rechtsstreit mit erheblichem Streitwert
anhängig gemacht oder aufgenommen, die Aufnahme eines solchen
Rechtsstreits abgelehnt oder zur Beilegung oder zur Vermeidung
eines solchen Rechtsstreits ein Vergleich
4. oder ein Schiedsvertrag geschlossen werden soll,
< die Betriebsveräußerung an besonders
Interessierte oder Betriebsveräußerung
unter Wert (§§ 162,163 InsO),
abgehalten.
Die Insolvenzgläubiger werden aufgefordert, eventuelle
Anträge bzw. Einwendungen zu den Tagesordnungspunkten
schriftlich bis zum 29.03.2024 beim Insolvenzgericht einzureichen.
Spätestens an diesem Tag müssen schriftliche
Anträge zur Tagesordnung und gegen Forderungen bei dem
Insolvenzgericht Offenbach am Main eingehen. Im Widerspruch ist
anzugeben, ob die Forderung ihrem Grund und/oder ihrer Höhe
nach bestritten wird.
Hinweis:
Gemäß § 160 Absatz 1 Satz 3 InsO gilt die
Zustimmung als erteilt, wenn die einberufene
Gläubigerversammlung nicht beschlussfähig ist.
Gläubiger, deren Forderungen festgestellt worden sind,
werden nicht benachrichtigt.
Amtsgericht Offenbach am Main, 01.02.2024