Letzte Veröffentlichung im Handelsregister:
Amtsgericht Frankfurt am Main
09.01.2024
- Insolvenzgericht -
810 IN 400/19 K-12-9
B e s c h l u s s
In dem Insolvenzverfahren
Das Kaugummi GmbH, Radilostraße 43, 60489 Frankfurt am
Main (AG Frankfurt am Main, HRB 108548),
vertreten durch:
1. Frank Hohmann, Frankfurt am Main,
(Geschäftsführer),
2. Klaus-Rüdiger Fritsch, Rödermark,
(Geschäftsführer),
3. Johannes Aschoff, Hanau, (Geschäftsführer),
werden für den Insolvenzverwalter festgesetzt:
Vergütung EUR XXX
Auslagen EUR XXX
Zustellungsauslagen EUR XXX
Umsatzsteuer EUR XXX
Summe EUR XXX
Gründe:
Aus der maßgeblichen Masse von EUR XXX errechnet sich
zunächst die Regelvergütung von EUR XXX, die insbesondere
aufgrund der Seitens des Insolvenzverwalters im Bereich der
aufwendigen Aufarbeitung von Anfechtungs- und
Schadensersatzansprüchen sowie der Fortführung des
Geschäftsbetriebs geleisteten Mehrarbeit sowie dem allgemein
festzustellenden Schwierigkeitsgrad und Umfang des Gesamtverfahrens
eine Erhöhung der Regelvergütung um 25 % auf die dann
ausreichend und angemessene Gesamtvergütung von netto EUR XXX
rechtfertigt.
Antragsgemäß sind Auslagenpauschale und
Zustellungsauslagen sowie die jeweiligen Umsatzsteuerbeträge
festzusetzen gewesen, §§ 1, 2, 7 u. 8 InsVV.
Rechtsmittelbelehrung
Diese Entscheidung kann mit der sofortigen Beschwerde
angefochten werden, soweit der Beschwerdegegenstand 200 EUR
übersteigt. Soweit dies nicht der Fall ist, kann sie mit der
befristeten Erinnerung angefochten werden, wenn die Entscheidung
von einem Rechtspfleger getroffen worden ist. Beschwerde- bzw.
erinnerungsberichtigt ist, wer durch diese Entscheidung in seinen
Rechten beeinträchtigt ist.
Die sofortige Beschwerde und die befristete Erinnerung sind
innerhalb einer Notfrist von 2 Wochen einzulegen. Die Frist beginnt
mit der Zustellung bzw. mit der Verkündung der Entscheidung.
Soweit die Zustellung durch öffentliche Bekanntmachung erfolgt
ist, beginnt sie, sobald nach dem Tage der Veröffentlichung
zwei weitere Tage verstrichen sind. Erfolgt die öffentliche
Bekanntmachung neben der Zustellung ist für den Beginn der
Frist das frühere Ereignis maßgebend.
Die sofortige Beschwerde ist bei dem Amtsgericht,
Gerichtsstraße 2, 60313 Frankfurt am Main einzulegen. Die
befristete Erinnerung ist bei dem Amtsgericht, Gerichtsstraße
2, 60313 Frankfurt am Main einzulegen.
Die Beschwerde bzw. Erinnerung kann durch Einreichung einer
Beschwerdeschrift bzw. Erinnerungsschrift eingelegt oder auch zu
Protokoll der Geschäftsstelle eines jeden Amtsgerichts
erklärt werden, wobei es für die Einhaltung der Frist auf
den Eingang bei dem zuständigen Gericht ankommt. Sie ist von
dem Beschwerdeführer bzw. Erinnerungsführer oder seinem
Bevollmächtigten zu unterzeichnen. Die Beschwerde bzw.
Erinnerung muss die Bezeichnung des angefochtenen Beschlusses sowie
die Erklärung enthalten, dass Beschwerde bzw. Erinnerung gegen
diesen Beschluss eingelegt wird. Soll die Entscheidung nur zum Teil
angefochten werden, so ist der Umfang der Anfechtung zu bezeichnen.
Die Beschwerde bzw. Erinnerung soll begründet werden.
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