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Oase für Ur-Produktion, soziale Dreigliederung und Ideen gUG (haftungsbeschränkt)

Unternehmensdaten:

Firmename: Oase für Ur-Produktion, soziale Dreigliederung und Ideen gUG (haftungsbeschränkt)
Adresse:   Fehrbelliner Straße 6
10119 Berlin
Bundesland:   Berlin
Land: Deutschland
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Handelsregisterdaten:

Amtsgericht: Berlin (Charlottenburg)
HR-Nummer: HRB 238166

Firmendaten:

Gründung: 26.01.2022 (Neueintragung)
Kapital:   200,00 EUR
Rechtsform   GmbH
Mitarbeiter: -
Geschäftsführer: Geschäftsführer, Prokuristen, Vorstände

Branche:

  Unterricht

Firmenzweck:

  Zweck der gUG ist: Förderung der Volks- und Berufsbildung.Der Zweck der gUG wird gefördert insbesondere durch: Durchführung von Bildungstätigkeit zu(1) Ur-Produktion (Landwirtschaft, Handwerk, Hauswirtschaft)(2) Sozialkunde (Dreigliederung)(3) Innovation (Ideen).Die gUG sieht einen großen Bedarf, dem beruflichen Ausbildungswesen etwas Neues hinzuzufügen. Viele junge Menschen wollen selbstbestimmt sich in der Gesellschaft, und so auch in der Arbeitswelt bewegen.Die gUG findet es auch sittlich geboten, dass Fachpraktische Berufsausbildungen gegenüber akademischen Ausbildungen gleichwertig gehandhabt werden. Ausbildungen sollen auch nicht vorrangig auf lohnabhängige und weisungsabhängigeBeschäftigungsverhältnisse vorbereiten, sondern zum selbstständigen Unternehmertum befähigen.Dafür werden Fachtechnik und Betriebsorganisation (1), Sozialkunde (2) und Ideen (3) die der Unternehmer braucht, gleichermaßen in Theorie und Praxis vermittelt.(Zweck 1)Unter Urproduktion versteht die gUG diejenigen Erzeugnisse, die für den täglichen Bedarfan erster Stelle notwendig sind; Ernährung, ein Dach über dem Kopf, Mobilität. Die gUG lehrt Gartenbau, Baugewerbe, Fahrradmechanik, Hauswirtschaft.Konkrete Maßnahmen zu (1)(1.1) Die gUG gibt selber Workshops.(1.2) Die gUG bietet Praktika in eigenem Projektunterricht. Das können Schülerpraktika und Berufspraktika sein.(1.3) Sie konzipiert und baut berufliche Ausbildungsgänge mit anerkannten Abschlüssen auf.(1.4) Sie setzt einen Schwerpunkt in der Betriebswirtschaft und im selbstständigen Arbeiten.(1.5) Sie erwirkt Zug um Zug die notwendigen behördlichen Einzelgenehmigungen und staatlichen Anerkennungen.Die gUG baut bei ihrer Methodik auf den Erfahrungen der Gesellschafter auf. Das sind Städtisches Gärtnern, Städtisches Mikroklima und Tropenfrüchte, belastete Stadtböden, Nutzung von öffentlichem Gelände und die Begegnung mit dem sozialen Umfeld; Praxis und Lehrtätigkeit im Baugewerbe; ökologischer Wandel in der Mobilitätsbranche, Lebenserfahrung. Sie wird die entsprechend qualifizierten Fachdozenten heranholen.(Zweck 2)Die gUG sieht die Notwendigkeit den Sozialkundeunterricht zu erweitern. Zum klassischen Lernstoff, nämlich wie das gesellschaftliche Zusammenleben, der Staat, die 5 Säulen des Sozialsystems usw. funktionieren, will sie mit ihrer Lehre weiteren und komplizierter werdenden Gesellschaftlichen Herausforderungen gerecht werden. Die Staatengemeinschaften verwandeln sich derzeit in eine Weltgemeinschaft. Nur ein Teil der Akteure ist demokratisch legitimiert. Viele Akteure haben andere Zugänge, durch die sie Einfluss ausüben. Die gUG hat den Anspruch, die gesellschaftlichen Realitäten verständlich und durchschaubar zu machen.(2.1) Die Zugänge, durch welche - jenseits von aktiver und passiver Beteiligung an Wahlen, dem Einwirken auf die Abgeordneten - Einfluss in der Gesellschaft Realität wird, werden nachfolgend "Organe" genannt. (Die Organe des sozialen Organismus).Einige Beispiele für Organe, durch welche die Einflüsse gesellschaftlich wirksam werden: In der Arbeitswelt: Interessenverbände, in der Politischen Welt: Bürgerbewegungen, Bürgerbeteiligungen, in der Wertewelt: Schulen, Akademieen, Institute, Stiftungen,Hochschulen, Vereine, Foren, Hub's, Netzwerke, Individuen...(2.2) Die offene Gesellschaft, zu der sich unser Land, die BRD bekennt, lebt vom öffentlichen Diskurs, dem Gespräch (zuhören und reden). Es redet jedoch nicht buchstäblich jeder Mensch mit jedem Menschen. Vielmehr vollzog sich eine Erweiterung des Hörens zum Politikjournalismus, - und des Sprechens zur Bürgerbewegung. Dieses große Ohr und diesen großen Mund nennen wir hier das Volksohr und den Volksmund. Der politische Organismus hat diese Organe für sein Funktionieren hervorgebracht. Sie sind da. Politikjournalismus und Bürgerbeteiligung sind real wirkende Bestandteile unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens geworden. Hier sieht die gUG einen notwendigen Bestandteil der praktischen Ausbildung in der Sozialkunde.Konkrete Maßnahmen zu (2)(2.3) Die gUG will die oben beschriebene Sozialkunde in Form von Projektunterricht aus eigenen Kapazitäten und mit bestellten Dozenten umsetzen.(Zweck 3)Die gUG will durch ihre Bildungstätigkeit die Kreativität fördern und eine Ideenschmiede sein.Dieses sensible, wichtige Bildungsziel wird nachfolgend durch drei Beispiele von öffentlich relevanten, noch zu findenden praktischen Ideenbeleuchtet:(3.1) Man stelle sich vor, es werden in Berlin Maronenbäume gepflanzt. Ein ausgewachsener Baum ernährt eine Person. Wenn ein signifikanter Anteil der Nahrung unter Bäumen aufgelesen wird, wird weniger Nahrung gekauft. Das drückt auf den Umsatz und führt in der Bilanz zu Abschwung. Wie geht die Idee eines Wirtschaftslebens, wo eine ressourcenfreie Umsonstnahrung, ebenso wie Langlebigkeit abgeschriebener Güter, statt Obsoleszenz, als wirtschaftlicher Erfolg in die volkswirtschaftliche Bilanz eingehen?(3.2) Die Plätze unter den Brücken Berlins sind mit obdachlosen Menschen ausgebucht. Wo gehen diese Leute aufs Klo? Wo waschen sie sich? Wie geht ein (niedrigschwelliges? sozialgerechtes?) Wohnen, das mit der Gesellschaft kompatibel ist? Wie könnten solche "Häuser" aussehen?(3.3) Wirtschaften führte immer wieder zum Wettbewerb unter Nationen. Das ist gefährlich. Kann ein Wirtschaften gefunden werden, welches Länder und Kontinente nicht in gefährliche Wettbewerbe bringt, sondern stattdessen die Wirtschaft von der Geopolitik trennt?Gibt es überhaupt Ideen? - Ja, wir wissen, dass es auf der Welt Ideen gibt.Kann ich Ideen anfassen? - Nein, aber sie sind dennoch da.Ich kann sie nicht anfassen, sie sind keine materielle Sache, was sind sie dann? - Sie sind eine geistig vorhandene Sache.Kann ich an sie hingelangen? - Ja, denn wir wissen, dass Menschen an Ideen gelangt sind.Kann ich den Weg zu den Ideen auch lehren? - Hier brechen wir den Disput ab, denn er sprengt sonst den Rahmen.Konkrete Maßnahmen zu (3)(3.4) Die gUG will das Bildungsziel "Kreativität" erreichen, indem sie bei der Ausbildung der Menschen in Anlehnung an die Waldorfpädagogik und die Anthroposophie die Freiheitsgrundsätze der Individualität zu Grunde legt.(3.5) Sie achtet den individuellen Impuls jedes Schülers und gibt ihm Freiraum, etwa durch selbst bestimmbare Jahresarbeiten.(3.6) Die gUG baut darauf, dass es geistige Bereiche gibt, aus denen umfassendere Empfindungen für Lebenswerte und Ideen kommen. Daher legt sie die körperliche, seelische und geistige Unversehrtheit des Menschen zu Grunde (Vergleich Grundgesetz Artikel 2.2. "Das Recht auf körperliche Unversehrtheit wird versichert". Das Recht auf seelische und geistige Unversehrtheit fehlt. (noch?)).Der durch die Gesellschafter angestrebte Bildungsauftrag ist berufsbildend und allgemeinbildend.(4) Weiteres zur Umsetzung der angestrebten Bildungsmaßnahmen(4.1) Die personelle Entwicklung der gUG wird sich nach dem Bedarf und nach den Möglichkeiten richten.(4.2) Notwendige behördliche Genehmigungen und staatliche Anerkennungen werden Zug um Zug erwirkt.(4.3) Die gUG führt allgemein zugängliche kostenfreie Veranstaltungen zur Dreigliederung durch.(5) Besonderes gemeinnütziges Alleinstellungsmerkmal(5.1) Viele junge Menschen möchten sich zuerst über die Gesellschaft orientieren, sich einen Überblick verschaffen, den sozialen Organismus verstehen und das Spektrum der eigenen Möglichkeiten kennenlernen, bevor sie sich über ihre Lebensweise innerhalbderselben entscheiden. Sie wollen ihre Ideale verwirklichen und ihren eigenen Platz im Leben bauen. Das Liefern und Anbieten eines brauchbaren umfassenden Gesellschaftsbildes - für junge Menschen im ausbildungsrelevanten Lebensabschnitt, ist der zusammenfassende Zweck der gUG. Dabei soll die ermüdende theoretische Stoffvermittlung im ausgewogenen Verhältnis mit dem erfrischenden praktischen Tun stehen. Im Vergleich mit den eingerichteten "Orientierungsstufen" im Bildungssystem könnte es auch als ein "sehr umfassendes Orientierungsangebot" bezeichnet werden.(5.2) Die dreigegliederte Gesellschaftsdarstellung haben wir hierfür gewählt. Die Dreigliederung sehen wir auch als eine Handreichung zur Bewältigung von Gegensätzen (etwa die sogenannten "Spaltungen"). Ein starker Gegensatz sind dieForderungen nach persönlichen Freiheiten gegenüber den auftretenden Verbindlichkeiten in der Gesellschaft. Die Kunst liegt nach Auffassung der gUG in der konstruktiven Verortung von Gegensätzen.(5.3) Das Ausbildungsangebot soll ganz praktisch die Fähigkeiten für ein souveränes Leben innerhalb der drei Glieder ausbilden: Wirtschaftsleben/Beruf, Rechtsleben/Politische Mitgestaltung, Geistesleben/Individueller Freiraum.(5.4) Diese unterschiedlichen Glieder erfordern jeweils ihre eigene Didaktik.(5.4.1) Es gibt die Vorstellung, dass das Wirtschaftsleben (1) sich aus Hauswirtschaft, Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft zusammensetzt. Wir lehren insbesondere auch die Hauswirtschaft (Oi?ovoµia/Ökonomia). Das Wort Ökonomie kommt aus demAltgriechischen. Dort bedeutete es Hauswirtschaft. Diese kleinste ökonomische Einheit bietet die praktische Grunderfahrung, in der das wirtschaftliche Handeln in seiner reinen Urform vorhanden ist. Die Hauswirtschaft sehen wir als eine ökonomische Einheit, diewiederum ein Teil eines größeren Wirtschaftskreises, und der seinerseits Teil eines noch größeren Wirtschaftskreises ist.(5.4.2) Im Rechtsleben (2) sehen wir das "Üben in Kommunikation" als zentrale Zusammenfassung unseres Bildungsangebotes. Hier geht es um permanente Übereinkünfte bezüglich der Aufgaben und Regelungen der Menschen, die zusammen die Gesellschaft ausmachen.(5.4.3) Im Geistesleben (3) bauen wir mit unserer Pädagogik auf der Menschenkunde von Rudolf Steiner auf. Wir sehen in individueller Persönlichkeitsentwicklung (Humanismus) einen Lebenszweck. Gleichzeitig glauben wir daran, dass sich aus dieser Quelle Ideen finden und umsetzen lassen.
Schlagwörter:   Unternehmertum Innovation Betriebswirtschaft Urproduktion Sozialkunde Berufsbildung

Firmenadressen aus Deutschland

Handelsregister-Bekanntmachungen:

26.01.2022   Neueintragungen

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Unternehmensinformation der Firma
Oase für Ur-Produktion, soziale Dreigliederung und Ideen gUG (haftungsbeschränkt)

Die Firmenadresse lautet:
Fehrbelliner Straße 6 10119 Berlin, Bundesland Berlin, Deutschland

Die Firma wurde am 26.01.2022 gegründet bzw. in das Handelsregister eingetragen.

Die vertretungsberechtigten Personen der Geschäftsleitung (Geschäftsführer, Vorstand, Prokuristen, vertretungsberechtigte Gesellschafter) sind im aktuellen Handelsregisterauszug aufgeführt.

Als Unternehmensgegenstand ist im Handelsregister Zweck der gUG ist: Förderung der Volks- und Berufsbildung.Der Zweck der gUG wird gefördert insbesondere durch: Durchführung von Bildungstätigkeit zu(1) Ur-Produktion (Landwirtschaft, Handwerk, Hauswirtschaft)(2) Sozialkunde (Dreigliederung)(3) Innovation (Ideen).Die gUG sieht einen großen Bedarf, dem beruflichen Ausbildungswesen etwas Neues hinzuzufügen. Viele junge Menschen wollen selbstbestimmt sich in der Gesellschaft, und so auch in der Arbeitswelt bewegen.Die gUG findet es auch sittlich geboten, dass Fachpraktische Berufsausbildungen gegenüber akademischen Ausbildungen gleichwertig gehandhabt werden. Ausbildungen sollen auch nicht vorrangig auf lohnabhängige und weisungsabhängigeBeschäftigungsverhältnisse vorbereiten, sondern zum selbstständigen Unternehmertum befähigen.Dafür werden Fachtechnik und Betriebsorganisation (1), Sozialkunde (2) und Ideen (3) die der Unternehmer braucht, gleichermaßen in Theorie und Praxis vermittelt.(Zweck 1)Unter Urproduktion versteht die gUG diejenigen Erzeugnisse, die für den täglichen Bedarfan erster Stelle notwendig sind; Ernährung, ein Dach über dem Kopf, Mobilität. Die gUG lehrt Gartenbau, Baugewerbe, Fahrradmechanik, Hauswirtschaft.Konkrete Maßnahmen zu (1)(1.1) Die gUG gibt selber Workshops.(1.2) Die gUG bietet Praktika in eigenem Projektunterricht. Das können Schülerpraktika und Berufspraktika sein.(1.3) Sie konzipiert und baut berufliche Ausbildungsgänge mit anerkannten Abschlüssen auf.(1.4) Sie setzt einen Schwerpunkt in der Betriebswirtschaft und im selbstständigen Arbeiten.(1.5) Sie erwirkt Zug um Zug die notwendigen behördlichen Einzelgenehmigungen und staatlichen Anerkennungen.Die gUG baut bei ihrer Methodik auf den Erfahrungen der Gesellschafter auf. Das sind Städtisches Gärtnern, Städtisches Mikroklima und Tropenfrüchte, belastete Stadtböden, Nutzung von öffentlichem Gelände und die Begegnung mit dem sozialen Umfeld; Praxis und Lehrtätigkeit im Baugewerbe; ökologischer Wandel in der Mobilitätsbranche, Lebenserfahrung. Sie wird die entsprechend qualifizierten Fachdozenten heranholen.(Zweck 2)Die gUG sieht die Notwendigkeit den Sozialkundeunterricht zu erweitern. Zum klassischen Lernstoff, nämlich wie das gesellschaftliche Zusammenleben, der Staat, die 5 Säulen des Sozialsystems usw. funktionieren, will sie mit ihrer Lehre weiteren und komplizierter werdenden Gesellschaftlichen Herausforderungen gerecht werden. Die Staatengemeinschaften verwandeln sich derzeit in eine Weltgemeinschaft. Nur ein Teil der Akteure ist demokratisch legitimiert. Viele Akteure haben andere Zugänge, durch die sie Einfluss ausüben. Die gUG hat den Anspruch, die gesellschaftlichen Realitäten verständlich und durchschaubar zu machen.(2.1) Die Zugänge, durch welche - jenseits von aktiver und passiver Beteiligung an Wahlen, dem Einwirken auf die Abgeordneten - Einfluss in der Gesellschaft Realität wird, werden nachfolgend "Organe" genannt. (Die Organe des sozialen Organismus).Einige Beispiele für Organe, durch welche die Einflüsse gesellschaftlich wirksam werden: In der Arbeitswelt: Interessenverbände, in der Politischen Welt: Bürgerbewegungen, Bürgerbeteiligungen, in der Wertewelt: Schulen, Akademieen, Institute, Stiftungen,Hochschulen, Vereine, Foren, Hub's, Netzwerke, Individuen...(2.2) Die offene Gesellschaft, zu der sich unser Land, die BRD bekennt, lebt vom öffentlichen Diskurs, dem Gespräch (zuhören und reden). Es redet jedoch nicht buchstäblich jeder Mensch mit jedem Menschen. Vielmehr vollzog sich eine Erweiterung des Hörens zum Politikjournalismus, - und des Sprechens zur Bürgerbewegung. Dieses große Ohr und diesen großen Mund nennen wir hier das Volksohr und den Volksmund. Der politische Organismus hat diese Organe für sein Funktionieren hervorgebracht. Sie sind da. Politikjournalismus und Bürgerbeteiligung sind real wirkende Bestandteile unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens geworden. Hier sieht die gUG einen notwendigen Bestandteil der praktischen Ausbildung in der Sozialkunde.Konkrete Maßnahmen zu (2)(2.3) Die gUG will die oben beschriebene Sozialkunde in Form von Projektunterricht aus eigenen Kapazitäten und mit bestellten Dozenten umsetzen.(Zweck 3)Die gUG will durch ihre Bildungstätigkeit die Kreativität fördern und eine Ideenschmiede sein.Dieses sensible, wichtige Bildungsziel wird nachfolgend durch drei Beispiele von öffentlich relevanten, noch zu findenden praktischen Ideenbeleuchtet:(3.1) Man stelle sich vor, es werden in Berlin Maronenbäume gepflanzt. Ein ausgewachsener Baum ernährt eine Person. Wenn ein signifikanter Anteil der Nahrung unter Bäumen aufgelesen wird, wird weniger Nahrung gekauft. Das drückt auf den Umsatz und führt in der Bilanz zu Abschwung. Wie geht die Idee eines Wirtschaftslebens, wo eine ressourcenfreie Umsonstnahrung, ebenso wie Langlebigkeit abgeschriebener Güter, statt Obsoleszenz, als wirtschaftlicher Erfolg in die volkswirtschaftliche Bilanz eingehen?(3.2) Die Plätze unter den Brücken Berlins sind mit obdachlosen Menschen ausgebucht. Wo gehen diese Leute aufs Klo? Wo waschen sie sich? Wie geht ein (niedrigschwelliges? sozialgerechtes?) Wohnen, das mit der Gesellschaft kompatibel ist? Wie könnten solche "Häuser" aussehen?(3.3) Wirtschaften führte immer wieder zum Wettbewerb unter Nationen. Das ist gefährlich. Kann ein Wirtschaften gefunden werden, welches Länder und Kontinente nicht in gefährliche Wettbewerbe bringt, sondern stattdessen die Wirtschaft von der Geopolitik trennt?Gibt es überhaupt Ideen? - Ja, wir wissen, dass es auf der Welt Ideen gibt.Kann ich Ideen anfassen? - Nein, aber sie sind dennoch da.Ich kann sie nicht anfassen, sie sind keine materielle Sache, was sind sie dann? - Sie sind eine geistig vorhandene Sache.Kann ich an sie hingelangen? - Ja, denn wir wissen, dass Menschen an Ideen gelangt sind.Kann ich den Weg zu den Ideen auch lehren? - Hier brechen wir den Disput ab, denn er sprengt sonst den Rahmen.Konkrete Maßnahmen zu (3)(3.4) Die gUG will das Bildungsziel "Kreativität" erreichen, indem sie bei der Ausbildung der Menschen in Anlehnung an die Waldorfpädagogik und die Anthroposophie die Freiheitsgrundsätze der Individualität zu Grunde legt.(3.5) Sie achtet den individuellen Impuls jedes Schülers und gibt ihm Freiraum, etwa durch selbst bestimmbare Jahresarbeiten.(3.6) Die gUG baut darauf, dass es geistige Bereiche gibt, aus denen umfassendere Empfindungen für Lebenswerte und Ideen kommen. Daher legt sie die körperliche, seelische und geistige Unversehrtheit des Menschen zu Grunde (Vergleich Grundgesetz Artikel 2.2. "Das Recht auf körperliche Unversehrtheit wird versichert". Das Recht auf seelische und geistige Unversehrtheit fehlt. (noch?)).Der durch die Gesellschafter angestrebte Bildungsauftrag ist berufsbildend und allgemeinbildend.(4) Weiteres zur Umsetzung der angestrebten Bildungsmaßnahmen(4.1) Die personelle Entwicklung der gUG wird sich nach dem Bedarf und nach den Möglichkeiten richten.(4.2) Notwendige behördliche Genehmigungen und staatliche Anerkennungen werden Zug um Zug erwirkt.(4.3) Die gUG führt allgemein zugängliche kostenfreie Veranstaltungen zur Dreigliederung durch.(5) Besonderes gemeinnütziges Alleinstellungsmerkmal(5.1) Viele junge Menschen möchten sich zuerst über die Gesellschaft orientieren, sich einen Überblick verschaffen, den sozialen Organismus verstehen und das Spektrum der eigenen Möglichkeiten kennenlernen, bevor sie sich über ihre Lebensweise innerhalbderselben entscheiden. Sie wollen ihre Ideale verwirklichen und ihren eigenen Platz im Leben bauen. Das Liefern und Anbieten eines brauchbaren umfassenden Gesellschaftsbildes - für junge Menschen im ausbildungsrelevanten Lebensabschnitt, ist der zusammenfassende Zweck der gUG. Dabei soll die ermüdende theoretische Stoffvermittlung im ausgewogenen Verhältnis mit dem erfrischenden praktischen Tun stehen. Im Vergleich mit den eingerichteten "Orientierungsstufen" im Bildungssystem könnte es auch als ein "sehr umfassendes Orientierungsangebot" bezeichnet werden.(5.2) Die dreigegliederte Gesellschaftsdarstellung haben wir hierfür gewählt. Die Dreigliederung sehen wir auch als eine Handreichung zur Bewältigung von Gegensätzen (etwa die sogenannten "Spaltungen"). Ein starker Gegensatz sind dieForderungen nach persönlichen Freiheiten gegenüber den auftretenden Verbindlichkeiten in der Gesellschaft. Die Kunst liegt nach Auffassung der gUG in der konstruktiven Verortung von Gegensätzen.(5.3) Das Ausbildungsangebot soll ganz praktisch die Fähigkeiten für ein souveränes Leben innerhalb der drei Glieder ausbilden: Wirtschaftsleben/Beruf, Rechtsleben/Politische Mitgestaltung, Geistesleben/Individueller Freiraum.(5.4) Diese unterschiedlichen Glieder erfordern jeweils ihre eigene Didaktik.(5.4.1) Es gibt die Vorstellung, dass das Wirtschaftsleben (1) sich aus Hauswirtschaft, Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft zusammensetzt. Wir lehren insbesondere auch die Hauswirtschaft (Oi?ovoµia/Ökonomia). Das Wort Ökonomie kommt aus demAltgriechischen. Dort bedeutete es Hauswirtschaft. Diese kleinste ökonomische Einheit bietet die praktische Grunderfahrung, in der das wirtschaftliche Handeln in seiner reinen Urform vorhanden ist. Die Hauswirtschaft sehen wir als eine ökonomische Einheit, diewiederum ein Teil eines größeren Wirtschaftskreises, und der seinerseits Teil eines noch größeren Wirtschaftskreises ist.(5.4.2) Im Rechtsleben (2) sehen wir das "Üben in Kommunikation" als zentrale Zusammenfassung unseres Bildungsangebotes. Hier geht es um permanente Übereinkünfte bezüglich der Aufgaben und Regelungen der Menschen, die zusammen die Gesellschaft ausmachen.(5.4.3) Im Geistesleben (3) bauen wir mit unserer Pädagogik auf der Menschenkunde von Rudolf Steiner auf. Wir sehen in individueller Persönlichkeitsentwicklung (Humanismus) einen Lebenszweck. Gleichzeitig glauben wir daran, dass sich aus dieser Quelle Ideen finden und umsetzen lassen. als Tätigkeitsbereich bzw. Geschäftszwecke des Unternehmens eingetragen.

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