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Die Bonitätsauskünfte und Firmen-Informationen bieten Ihnen eine aktuelle und umfassende Übersicht über die wirtschaftlich relevanten Faktoren, die Sie beim Umgang mit Ihren Kunden und Lieferanten berücksichtigen sollten.
Als Unternehmensgegenstand ist im Handelsregister Planung und Realisierung von Erd-, Tief- und Grundbauleistungen sowie alle Arbeiten für komplexe Erschließungsmaßnahmen. als Tätigkeitsbereich bzw. Geschäftszwecke des Unternehmens eingetragen.
Wenn Sie detailliertere Informationen über das Unternehmen Anton Müsing Grund- & Tiefbau GmbH erhalten möchten, bieten wir Ihnen aktuelle Bonitätsauskünfte und detaillierte Firmen-Informationen:
Sollten Sie eine Firmenauskunft dringend benötigen, können Sie diese sofort hier abrufen:
- Auszugsweise öffentliche Bekanntmachung -
In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der
Anton Müsing Grund- & Tiefbau GmbH (Registergericht:
AG Potsdam HRB 21028 P), Reuterallee 11, 14612 Falkensee, vertreten
durch den Geschäftsführer Herrn Kai Uwe Zimmermann wurde
die Vergütung des Verwalters Rechtsanwalt Prof. Dr. Torsten
Martini, Kantstraße 164, 10623 Berlin festgesetzt.
Gründe: Gem. § 63 InsO hat der Verwalter einen
Anspruch auf Vergütung für seine Tätigkeit und auf
Erstattung angemessener Auslagen, der sich nach der
Insolvenzrechtlichen Vergütungsverordnung (InsVV) richtet. Die
Insolvenzmasse beträgt im Verfahren 631.865,46 EUR.
Es wurde die Regelvergütung nebst Zuschlägen in
Höhe von 190 % für die Abwicklung einer Bauinsolvenz, die
erfolgreiche übertragende Sanierung und die Ermittlung und
Durchsetzung komplexer Anfechtungsansprüche festgesetzt,
§§ 2, 3 InsVV.
Abschläge wurden in Höhe von 10 % gem. § 3
Abs. 2a InsVV vorgenommen.
An vom Insolvenzverwalter beauftragte Dritte wurde aus der
Masse eine Vergütung gezahlt.
Zusätzlich zur Vergütung wurde für die
Übertragung der Zustellung auf den Verwalter gemäß
§ 8 InsO eine Aufwandsentschädigung von 4,00 EUR pro
Zustellung gewährt. Die Zustellung des
Eröffnungsbeschlusses an die Gläubiger und die
Drittschuldner gehört regelmäßig nicht zu den
Aufgaben des Verwalters und ist gesondert zu vergüten. Im
vorliegenden Verfahren hat der Verwalter 181 Zustellungen
vorgenommen.
Weiterhin wurde die Auslagenpauschale in Höhe von 30%
der Vergütung gem. § 8 Abs. 3 InsVV sowie die
Umsatzsteuer für Vergütung und Auslagen gem. § 7
InsVV festgesetzt.
Der vollständige Beschluss kann auf der
Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts eingesehen werden.
Rechtsmittelbelehrung
Gegen die Entscheidung kann die sofortige Beschwerde
eingelegt werden. Die sofortige Beschwerde ist binnen einer
Notfrist von zwei Wochen bei dem Amtsgericht Potsdam,
Jägerallee 10-12, 14469 Potsdam einzulegen. Die Frist beginnt
mit der Verkündung der Entscheidung oder, wenn diese nicht
verkündet wird, mit deren Zustellung bzw. mit der wirksamen
öffentlichen Bekanntmachung gemäß § 9 InsO im
Internet (www.insolvenzbekanntmachungen.de). Die öffentliche
Bekanntmachung genügt zum Nachweis der Zustellung an alle
Beteiligten, auch wenn die InsO neben ihr eine besondere Zustellung
vorschreibt, § 9 Abs. 3 InsO. Sie gilt als bewirkt, sobald
nach dem Tag der Veröffentlichung zwei weitere Tage
verstrichen sind, § 9 Abs. 1 Satz 3 InsO. Für den
Fristbeginn ist das zuerst eingetretene Ereignis (Verkündung,
Zustellung oder wirksame öffentliche Bekanntmachung)
maßgeblich. Die sofortige Beschwerde ist schriftlich
einzulegen (auch per Telefax) oder durch Erklärung zu
Protokoll der Geschäftsstelle des genannten Gerichts. Sie kann
auch vor der Geschäftsstelle jedes Amtsgerichts zu Protokoll
erklärt werden; die Frist ist jedoch nur gewahrt, wenn das
Protokoll rechtzeitig bei dem oben genannten Gericht eingeht. Eine
anwaltliche Mitwirkung ist nicht vorgeschrieben. Die
Beschwerdeschrift muss die Bezeichnung der angefochtenen
Entscheidung sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde
gegen diese Entscheidung eingelegt werde. Die Beschwerde ist von
dem Beschwerdeführer oder seinem Bevollmächtigten zu
unterzeichnen. Rechtsmittel bzw. Rechtsbehelfe können auch als
elektronisches Dokument eingereicht werden. Eine einfache E-Mail
genügt den gesetzlichen Anforderungen nicht. Das elektronische
Dokument muss mit einer qualifizierten elektronischen Signatur der
verantwortenden Person versehen sein oder von der verantwortenden
Person signiert und auf einem sicheren Übermittlungsweg
eingereicht werden. Ein elektronisches Dokument, das mit einer
qualifizierten elektronischen Signatur der verantwortenden Person
versehen ist, darf auf einem sicheren Übermittlungsweg oder an
das für den Empfang elektronischer Dokumente eingerichtete
Elektronische Gerichts- und Verwaltungspostfach (EGVP) des Gerichts
übermittelt werden. Wegen der sicheren Übermittlungswege
wird auf § 130a Absatz 4 der Zivilprozessordnung verwiesen.
Hinsichtlich der weiteren Voraussetzungen zur elektronischen
Kommunikation mit den Gerichten wird auf die Verordnung über
die technischen Rahmenbedingungen des elektronischen Rechtsverkehrs
und über das besondere elektronische Behördenpostfach
(Elektronischer-Rechtsverkehr-Verordnung - ERVV) in der jeweils
geltenden Fassung sowie auf die Internetseite www.justiz.de
verwiesen.
35 IN 149/12, Amtsgericht Potsdam, 24. Juni 2025
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